Tourismus
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Handmaschinen-Stickerei.

Erfahren Sie die über hundertjährige Geschichte der Handmaschinenstickerei und erleben Sie hier, wie farbenfrohe Muster auf den Stoff gezaubert werden.

Geschichte

Die Handmaschinenstickerei des Zürcher Oberlandes wurzelt in der sanktgallischen Handstickerei. 1840, acht Jahre nach dem Maschinensturm in Uster, wurden in St. Gallen mit den ersten zwölf Handstickmaschinen zierreiche Stoffe bestickt. Von da gelangten diese Maschinen sukzessive in den Zürcher Bergraum, wo sie vielen existenzlos gewordenen Handwebern ein neues Ein- und Auskommen boten. 1890, zur Zeit der Hochblüte der Stickerei, arbeiteten im hiesigen Raum gegen fünfzehnhundert heimindustrielle Handsticker.

Während des ersten Weltkrieges verlor die Handmaschinenstickerei ihre Bedeutung und erlosch kurz nach dem Zweiten. Nach dem Handspinnen und Handweben verlängerte das Handmaschinensticken für rund einhundert Jahren das Dasein der manufakturiellen Textilindustrie im Zürcher Oberland. Auf zwei über 120 Jahre alten Handstickmaschinen wird im alten Baumwollmagazin die Kunst des Stickens gezeigt. Mit den dazugehörenden Fädelmaschinen, den alten Musterbüchern und allem notwendigen Zubehör können Besucher die Geschichte der Ostschweizer Stickerei, den Stockvorgang und die Stickereiprodukte erleben.

Führungen

Führungen bis ca. 20 Personen gibt es das ganze Jahr auf Anfrage unter +41 44 932 65 59.
Die Führung dauert ca. 1 1/2 – 2 Stunden. Nach Absprache sind auch längere oder kürzere Führungen möglich.


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