Tourismus
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Standortförderung Zürioberland mit Modellcharakter.

Die Standortförderung des Zürcher Oberlandes soll ab 1. Januar 2022 einfachere Strukturen erhalten und mit der einheitlichen Marke «Zürioberland» auftreten. 

Die Mitglieder aller drei involvierten Verbände haben diesem Vorhaben im Grundsatz zugestimmt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Strukturen des neu zugründenden Vereins «Standortförderung Zürioberland» und der grafische Auftritt der Marke bekannt sein.

Die Organisation der Standortförderung im Zürcher Oberland muss den künftigen Anforderungen angepasst werden. Sie besteht heute massgeblich aus den Verbänden «Region Zürcher Oberland» (RZO), «Pro Zürcher Berggebiet» (PZB) und «Zürioberland Tourismus» (ZOT), welche über komplexe Strukturen miteinander verbunden sind. Dies führt immer wieder zu unklaren Zuständigkeiten, bringt einen grossen koordinativen Aufwand mit sich und sorgt in der Öffentlichkeit mit zahlreichen Marken wie «natürli», «natürli Zürioberland» oder «Zürioberland Tourismus» für Verwirrung. Dadurch wurde die erfolgreiche Aufbauarbeit durch das Regionalmanagement immer wieder belastet. Deshalb hatten die Verbände im April 2019 einen Organisationsentwicklungsprozess gestartet. Künftig soll mit einer gemeinsamen Strategie und der schlagkräftigen Marke «Zürioberland» die maximale Wirkung für alle Stakeholder erzielt werden.

Ein Verein mit Modellcharakter soll entstehen

Im Zuge des Organisationsentwicklungsprozesses wurde klar, dass die Standortförderung aus einer Hand und mit enger Einbindung der Raumplanung der Schlüssel ist für einen starken Standort Zürcher Oberland. Ein weiteres Element ist das Zusammengehen von Wirtschaft und Politik. Es gilt, die Mitsprachemöglichkeiten der Basis zu stärken und die Finanzierung der Aktivitäten zwischen öffentlicher Hand und der Privatwirtschaft ausgewogen zu verteilen. An ihren Versammlungen im November haben die Beteiligten einstimmig ein Konzept verabschiedet, das Modellcharakter für die Standortförderung einer Region hat. Sämtliche Kernaufgaben der Standortförderung sollen künftig in einem Verein mit dem Namen «Standortförderung Zürioberland» gebündelt werden. Die bewährten Themenfelder werden neu in den vier strategischen Geschäftsfeldern «Wirtschaft», «Tourismus», «Kultur & Gesellschaft» sowie «Regionalprodukte» gebündelt. Damit die Mitglieder ihre Anliegen einbringen können, ist pro Geschäftsfeld ein Forum vorgesehen.

Die Verbände «Zürioberland Tourismus» und «Pro Zürcher Berggebiet» werden in ihrer bisherigen Form aufgelöst. Der Zweckverband «Region Zürcher Oberland» ändert seine Statuten, fokussiert sich auf die Raumplanung und wird eng in den Verein «Standortförderung Zürioberland» eingebunden. Gemäss dem Zürcher Gemeindegesetz muss die Raumplanung in einem Zweckverband organisiert sein. Die Auszeichnung von zertifizierten Regionalprodukten wird unter dem Label «Zürioberland» erfolgen. Die bekannte Marke «natürli» wird zukünftig ausschliesslich als Produktemarke für Käse und Molkereiprodukte eingesetzt.

Definitiver Beschluss folgt nächstes Jahr

Mit dem Grundsatzentscheid für die Gründung einer neuen Organisation ist ein Meilenstein erreicht. In einem nächsten Schritt werden die Vorstände der beteiligten Verbände die detaillierten Strukturen des neuen Vereins ausarbeiten. Mitte nächsten Jahres werden die Mitglieder der drei Organisationen definitiv darüber befinden, ob sie dem neuen Verein beitreten. Dann eröffnet sich auch die Beitrittsmöglichkeit für neue Mitglieder. Am 1. Januar 2022 soll die neue Organisation schliesslich ihre Arbeit aufnehmen. Mehr zum Projekt finden Sie unter www.standortförderung-zürioberland.ch.

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